Im März dieses Jahres verbreitete sich vereinzelt der Erpressungs-Trojaner „Surprise“ via Fernwartungssoftware der TeamViewer GmbH. Damals schloss das Unternehmen jedoch gezielte Angriffe auf Konten von TeamViewer-Kunden aus (wir berichteten).

Nun reagiert TeamViewer auf erhebliche Störungen seiner Fernwartungsdienste mit zusätzlichen Security-Funktionen. Lesen Sie dazu mehr im heise-Blog unter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/TeamViewer-bringt-Sicherheits-Update-3227076.html

Ursache: Denial of Service

Ursache der TeamViewer-Störungen sollen Denial-of-Service-Attacken (engl. für Dienstverweigerungsattacken) gewesen sein. Denial-of-Service-Angriffe, kurz DoS-Angriffe, überlasten Server, bspw. Mail-Server, durch millionenfache Anfragen innerhalb kürzester Zeit. Dies bringt meist den Server zum Absturz wodurch die Webservices nicht mehr aufrufbar sind.

Kein Sicherheitsleck im System

TeamViewer stellte klar, dass die Konten ihrer Kunden nicht durch eine Sicherheitslücke im System abgegriffen werden konnten. Vielmehr seien einige Anwender fahrlässig mit ihren Zugangsdaten umgegangen.

Schützen Sie Ihre Zugangsdaten!

Stellen auch Sie sicher, dass Sie Ihre Zugangsdaten für Ihren TeamViewer-Account sicher verwalten. Sie sollten sich zudem mit Ihrem Laptop/Smartphone ausschließlich mit solchen WLAN-Netzen verbinden, denen Sie vertrauen können, damit Sie sicher sein können, dass nur Sie Ihre Accounts aufrufen. Dies gilt auch für öffentliche Computer: Diese sollten mindestens mittels Anti-Viren-Software geschützt sein. Generell ist es jedoch nicht empfehlenswert, öffentliche Computer zur Anmeldung an Ihre Konten zu nutzen.

 

Quelle: heise.de

TeamViewer stellt Sicherheits-Update zur Verfügung
Markiert in: